Katie´s Blog

„Das Meer in Gold und Grau“ Veronika Peters

- 11. April 2012

Preis: 19,99 Euro

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten

Verlag: Goldmann Verlag

Sprache: Deutsch

ISBN-13:  978-3442311682

Kurzbeschreibung:

Eine junge Frau auf der Reise. Eine alte Frau, die nicht mehr viel Zeit hat. Eine Begegnung, die ungeahnte Türen öffnet.

„Jetzt sitze ich hier, beobachte, wie im Südosten Wolkenfelder aufziehen, die Sturm bedeuten können, und frage mich, wie am besten von Ruth zu erzählen ist. Ich werde ihr nicht gerecht werden. Sie war meine alte Tante, eine, die mir einen Ort gegeben hat und Menschen, bei denen ich eine Zeitlang sein konnte. Sie hat eine Spur hinterlassen, von der ich gerne einen Gipsabdruck hätte. So ist das.“

Ein kleines Hotel an der Ostsee ist Schauplatz dieses wunderbaren Romans, in dem Veronika Peters auf ebenso bewegende wie kraftvolle Weise erzählt vom Wandel der Menschen und der Zeiten- und von dem Weg, den es mitunter braucht, zu begreifen, was wirklich wichtig ist im Leben.

Eigene Meinung:

Katia (ich muss beim schreiben aufpassen, dass ich nicht Katja- so wie ich selbst geschrieben werde- schreibe;) bricht nach einer unschön beendeten Affäre und der Kündigung ihres Arbeitgebers kurzerhand auf zu neuen Ufern. Ziel ist das „Strandhotel Palau“, das ihrer Tante gehört- einer Halbschwester ihres Vaters, die sie bisher noch nicht kennt.

Die Bewohner des Hotels sind schon reiferen Alters, und wie man so schön sagt ist besonders die Tante Ruth ein Original. Eine schwierige und doch auf ihre Art liebenswerte Person, an der sich Katia so manches mal reibt.

Katia lässt sich auf ein ganz neues Leben ein. Denn in Palau gelten ganz andere, ganz eigene Regeln.

‚Alles in einen Topf zu werfen und durcheinander zu bringen ist vielleicht das Vorrecht der Jugend‘, sagt die Tante, ‚aber glaub mir: So erhält mein kein Menü und niemand wird satt‘.

Ein langer, nicht einfacher Weg für Katia, die im Laufe des Weges manchen Rat ihrer Tante und der Bewohner annimmt, und so letztendlich sich selber neu findet.

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch in unserem Osterurlaub in Schillig gelesen, was natürlich herrlich passte. Der Wind der dort tobte, ließ mich noch besser in diesen Roman tauchen.

Mir hat das Buch sehr sehr gut gefallen. Besonders der Umgang mit dem Loslassen hat mich sehr beeindruckt und nachdenklich gestimmt. Wird er in diesem Buch doch so ganz anders erlebt und beschrieben, als man ihn normalerweise erlebt.

Am liebsten würde ich einen Koffer packen und direkt Urlaub im „Strandhotel Palau“ machen mit all seinen skurilen Bewohnern.

Sehr fasziniert hat mich auch die Idee der wandernden Bücher. Im Hotel wechseln die Bücher immer mal wieder die Leser/innen und Räume. Manches Mal teilt Tante Ruth den Gästen unauffällig zu. Welche Bücher sie mir wohl aufs Nachtschränkchen oder die Fensterbank gepackt hätte?

Alles in allem ein sehr rundes, nachdenkliches Buch, welches schon jetzt zu meinen Lesehighlights 2012 gehört.

Über das Punktesystem muss ich nochmal nachdenken. Ilona und Sina ( http://www.youtube.com/user/Glimmerfee ) haben mich mit ihren 30 Punkten statt Sternchen doch nachdenklich gestimmt ;).Bild

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